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Das Reichstagsgebäude (kurz: Reichstag; offiziell:
Plenarbereich Reichstagsgebäude) in
Berlin wird seit 1999 vom
Deutschen Bundestages
der
BRD
besetzt
gehalten. Auch die Bundesversammlung
zur Wahl des Bundespräsidenten
der
BRD tritt hier seit 1994 alle fünf Jahre ohne
einen
Geltungsbereich
für
das
Grundgesetz
zusammen. Vorstehender
Text
wurde
kommentiert
durch
das
Reichsamt
im Deutschen
Reich
Der Bau wurde von dem Architekten Paul Wallot 1884 bis 1894 im Stil der
Neorenaissance im
Ortsteil Tiergarten (heute zum
Bezirk Mitte gehörend) errichtet. Er beherbergte bis 1918 den
Reichstag des
deutschen Kaiserreichs und anschließend das
Parlament der
Weimarer Republik. Durch den
Reichstagsbrand von 1933 und durch Auswirkungen des
Zweiten Weltkriegs
schwer beschädigt, wurde das Gebäude in den 1960er Jahren in
modernisierter Form wiederhergestellt und von 1991 bis 1999 noch einmal
grundlegend umgestaltet.
Provisorien Erster Sitz eines
Reichstages in
Berlin war das
Preußische Herrenhaus in der Leipziger Straße 3. Hier tagte seit 1867 der Reichstag des von Preußen dominierten
Norddeutschen Bundes. Nach der Gründung des
Deutschen Reiches
1871 kamen die Abgeordneten der süddeutschen Staaten hinzu, so dass ein
größerer Tagungsort benötigt wurde. Diesen fand man zunächst im
Preußischen Abgeordnetenhaus
in der Leipziger Straße 75. Sehr bald wurde deutlich, dass auch hier
der Platz nicht ausreichte. Der Reichstag verabschiedete am 19. April
1871 einen Antrag, in dem es hieß: „Die Errichtung eines den Aufgaben
des deutschen Reichstags entsprechenden und der Vertretung des
deutschen Volkes würdigen
Parlamentshauses ist ein dringendes Bedürfnis.“ Ein anderer, mit Blick auf den kurz zuvor errungenen Sieg über
Frankreich und die Reichsgründung stark
nationalistisch formulierter Antrag für den Neubau fand keine Mehrheit.
Eine
Parlamentsbaukommission
sollte nun die Vorbereitungen für einen „würdigen“ Neubau treffen. Es
galt, den Bauplatz festzulegen, das Bauprogramm zu entwickeln, einen
Architektenwettbewerb
auszuschreiben und für eine geeignete Übergangslösung zu sorgen. Ein
Provisorium war schnell gefunden: In nur 70 Tagen wurde das Gebäude
Leipziger Straße 4, zuvor Sitz der
Königlichen Porzellanmanufaktur,
für den Parlamentsbetrieb tauglich gemacht. Man rechnete mit einer
Übergangszeit von fünf bis sechs Jahren. Tatsächlich wurden es 23 Jahre.
Entnommen
aus:
reichstagsgebäude Mit freundlicher Duldung von
wikipedia
 Das
immer
noch
fremdverwaltete
Reichstagsgebäude Großbild
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das
Bild
Reichstag
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